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DRK Ortsverein Dahlhausen-Wupper e.V.

Kolpingstraße 9

42477 Radevormwald

 

Unterkunft:

Herkingrade

42477 Radevormwald

 

Info(at)drk-dahlhausen.de

Rotes Kreuz reiste nach Solferino / Italien

M.Raiger
M.Raiger
M.Raiger

Vom 23. bis 26. Juni reisten Sieben Mitglieder vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Dahlhausen – Wupper e.V. zusammen mit insgesamt 130 Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitern des DRK Kreisverband Oberbergischer Kreis e.V.  nach Italien. Die Unterbringung erfolgte in Peschiera am Gardasee, von wo aus verschiedene Ziele angesteuert wurden.

 

Samstags ging es in den nahegelegenen Ort Solferino, der als Geburtsort der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gilt, denn dort hatte im Anschluss an die „Schlacht von Solferino“ am 24. Juni 1859 der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant beim Anblick der Verletzten und Verwundeten die Idee zur Gründung der Hilfsorganisation Rotes Kreuz.

 

Am Vormittag veranstalteten die Rotkreuzler eine Gedenkveranstaltung am dortigen Ehrenmal und legten einen Kranz nieder.

Ebenfalls wurden dort einige Mitglieder des Kreisverbandes geehrt, so erhielt u.a. Maximilian Raiger vom DRK Ortsverein Dahlhausen die Auszeichnungsnadel des Kreisverbandes für verdiente Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz.

Anschließend wurden zwei Strophen des Bergischen-Heimatliedes unter Leitung unseres Vorsitzenden und Vizepräsidenten des DRK Oberberg Ralf Feldhoff angestimmt.

 

Am Samstagabend nahmen wir an der sogenannten „Fiaccolatta“, einem rund 9 km langen Fackelzug von „Solferino“ nach „Castiglione delle Stiviere“, teil der dieses Jahr zum 25. mal veranstaltet wurde.

Von den rund 6500 Teilnehmern aus aller Welt, stellten die Rotkreuzler aus Oberberg die größte auswärtige Gruppe. Die vielen Rotkreuzler aus den verschiedenen Ländern zu sehen, die in Ihrer Arbeit alle das gleiche Ziel verfolgen, war sehr beeindruckend und wird allen lange in Erinnerung bleiben.

Am Sonntag wurde das Rotkreuz-Museum in Castiglione besucht, in welchem bei einer Führung eindrucksvoll die Auswirkungen der Schlacht von Solferino und die medizinische Situation zur damaligen Zeit erläutert wurden. Später konnte an einer Nachstellung der damaligen Schlacht in historischen Kostümen teilgenommen werden. Auch dies war für alle ein eindrucksvolles Erlebnis. 

 

Wer mehr über das Rote Kreuz erfahren möchte, oder an der Mitarbeit interessiert ist, ist herzlich eingeladen bei den Dienstabenden alle 14 Tage Montags (gerade Kalenderwoche) um 19 Uhr im DRK-Haus in Herkingrade vorbeizuschauen.

 

Text:M.Raiger

News

M.Raiger
M.Raiger

Kameradschaftspflege und ein Wiedersehen

Der DRK Ortsverein Dahlhausen-Wupper e.V. war auch dieses Jahr bislang in vielen Sanitätswachdiensten, Einsätzen und vor allem in der Flüchtlingshilfe sehr aktiv. Da darf bei der Vielzahl an Veranstaltungen die Kameradschaftspflege nicht zu kurz kommen. So lud Bereitschaftsleiter und Vereinsvorsitzender Ralf Feldhoff seine Kameraden zu einem Ausflug am vergangenen Wochenende ein. Ankunft war am Freitag in einem Aachener Hotel mit anschließendem Essen „im alten Zollhaus“ nahe dem Hotel.

Am Samstagmorgen führte ein Stadtführer die Kameradinnen und Kameraden dann durch die Altstadt vom benachbarten Stolberg. Nachmittags ging es weiter nach Schwammenauel, wo das Schiff „Aachen“ bestiegen wurde. Hier gab es auch ein besonderes Wiedersehen: Der ehemalige Ortsvereinsarzt Johan van Stappen, der besonders den Menschen in den Wupperorten bekannt sein dürfte, schloss sich hier der Gruppe an. Abends ging es dann nach Simonskall zum Waldhotel „im Wiesengrund“ zum außergewöhnlichen „Köhleressen“. So wurde abends mit dem „Doc“ zusammen noch gegessen, gescherzt und gelacht.

Am Sonntag wurde als letzter Programmpunkt das DRK Museum in „Vogelsang IP“, unweit von Schleiden-Gemünd mitten im Nationalpark Eifel besucht. Hier wurden die Kameradinnen und Kameraden von Rolf Zimmermann, Mitglied des örtlichen DRK-Vereins begrüßt und durch das Museum geführt. Das Museum legt besonderen Wert und den Helfer selbst, das Ehrenamt im DRK und greift dabei auch aktuelle Themen, wie die Hilfe für Flüchtlinge auf, was auch die Besucher sichtlich berührte.

Anschließend ging es nach Hause und so endete ein sehr schönes, gemeinsames Wochenende.

 

Text: M.Koza